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Liguster

Der Liguster hat vier Blütenblätter und dicke Rispen. Er ist auch unter dem Namen Rainweide oder Tintenbaum bekannt. Der Strauch wird 1,5 - 3 m hoch und hat längliche oder eiförmige Blätter. Ab September entwickelt die Pflanze ihre schwarzen, erbsengroßen Beeren, die auch noch im Winter am Strauch zu sehen sind. Diese Pflanze mag Wärme und kalkhaltige Böden.

Fliederblattrüssler an Liguster

Fliederblattrüssler an Liguster

Beschreibung

Der Fliederblattrüssler tritt, außer bei Flieder, auch noch bei Liguster, Schneebeere, Geißblatt und Kornelkirsche auf. Der Käfer ist braun und etwa 6 mm groß. Er geht seiner Fraßtätigkeit hauptsächlich in der Nacht nach und hinterlässt dabei besonders an den Blatträndern massive Fraßspuren. Die Blattränder sehen ausgefranst aus. Der Käfer legt seine Eier in den Boden, wo diese dann im nächsten Frühling schlüpfen und weiterfressen. Siehe auch Dickmaulrüssler

Vorsorge

Eine chemische Bekämpfung mit einem zugelassenenInsektizid kurz bevor der Käfer täglich seinen Fraß beginnt, also am frühen Abend.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli, August, September

Lösung

Aufgrund eigener Erfahrung wird dieser Schädling bei einer Behandlung in den festgesetzten Anwendungsgebieten miterfasst.

Ligusterblattlaus

Ligusterblattlaus

Beschreibung

Wie alle Blattlausarten hält sich auch die Ligusterblattlaus hauptsächlich auf den jungen Trieben auf, wo sie den Pflanzensaft saugt. Als Resultat dieser Saugtätigkeit rollen sich die Blätter ein (siehe Abb. oben) und können gelbe oder kupferfarbene Flecken aufweisen. Der Schädling überwintert meist in den Trieben und die Weibchen gebären im Frühjahr viele Larven. Die Blattlaus ist gelblich-grün.

Vorsorge

Im Frühjahr sollte man die Hecke großzügig stutzen und so den Blattlausbestand dezimieren. Ist der Befall schon weit fortgeschritten, empfiehlt sich eine zusätzliche chemische Bekämpfung mit zugelassenen Insektiziden.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli

Blattfleckenkrankheit

Beschreibung

Der Liguster kann von mehreren Pilzen infiziert werden. Die Symptome sind meist ähnlich, wie hier die charakteristischen Flecken, die im Zentrum heller sind als an den Außenkanten. Sie treten nicht nur im inneren des Blattes auf, sondern oft auch an den Spitzen. Die Sporen des Pilzes überwintern im abgefallenen Laub und können im nächsten Frühjahr bei feuchter Witterung sehr schnell den gesamten Bestand infizieren.

Vorsorge

Da der Pilz auf den Blättern überwintert, ist die beste Sicherheitsvorkehrung diese vor dem Beginn des Winters zusammenzukehren und zu verbrennen. Kann man auf dem Strauch Befall feststellen ist es sinnvoll, gleichzeitig die befallenen Stellen abzuschneiden und mit Fungiziden vorzugehen.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

April, Mai, Juni, Juli

Lösung

Aufgrund eigener Erfahrung wird diese Pilzkrankheit bei einer Behandlung in den festgesetzten Anwendungsgebieten miterfasst.

Gelbfleckigkeit-Virus

Gelbfleckigkeit-Virus

Beschreibung

Diese den Liguster befallende Viruskrankheit löst auf den Blättern gelbe Flecken aus, die das gesamte Blatt wie ein Mosaik überziehen.

Vorsorge

Da es kein wirksames Präparat gegen Viren gibt, gilt es den Bestand genau im Auge zu behalten. Weist ein Strauch Anzeichen einer Infektion auf, ist dieser sofort zu entfernen um eine Verschleppung zu verhindern.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

Derzeit sind im Haus- Kleingartenbereich keine Präparate zur Bekämpfung zugelassen.

Empfohlenes Produkt

einkeimblättrige Unkräuter

einkeimblättrige Unkräuter

Beschreibung

Unter vielen Hecken und Sträuchern, wo es länger feucht bleibt fühlen sich manche Unkrautarten besonders wohl. Viele Unkrautarten kommen auch mit z.B. feuchtem Kies, Rindenmulchauflagen oder sandigen Bedingungen zurande und benötigen nicht viel Nährstoffe. Auch bei Wassermangel sind die Unkräuter in der Regel viel schneller wieder da. Windverfrachtete Unkrautsamen bleiben oft in Hecken und Sträuchern hängen und fallen irgendwann zu Boden, wo sie auskeimen.

Zu den einkeimblättrigen Pflanzen zählen neben Palmen und Lilien vor allem die Gräser, da diese Pflanzen alle nur 1 Keimblatt besitzen. Unerwünschte Grasarten werden gerne als Ungräser bezeichnet.

Häufigste Ungrasarten: Bermudagras oder Hundszahngras, Hirsearten, Quecke

Vorsorge

Unter Hecken und Sträuchern ist es bei Pflanzenschutzmaßnahmen enorm wichtig, darauf zu achten, dass in erster Linie nur die Grünteile der Unkräuter benetzt werden und so wenig Spritzbrühe wie möglich auf das Erdreich trifft. Auch wenn bodenunwirksame Präparate zum Einsatz kommen, gibt es bei Bäumen und Sträuchern viele Vertreter von Flachwurzlern, wo ein Wurzelstrang auch mal an der Erdoberfläche hervortritt. Dieser darf dann keinesfalls behandelt werden. Daher ist hier der Gebrauch eines Spritzschirmes empfohlen bzw. bei manchen Mitteln sogar vorgeschrieben (Gebrauchsanweisung beachten!)

Im Zierpflanzenbau werden in der Regel glyphosathältige Präparate zur Anwendung gebracht. Glyphosat ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung, das über grüne Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt somit nicht selektiv gegen einkeim- (Gräser) und zweikeimblättrige Unkräuter. Innerhalb der Pflanze wird Glyphosat systemisch verteilt. Glyphosat ist relativ immobil, wodurch auf den Boden gelangende Spritzbrühe dort gebunden wird und daher nur in sehr geringem Maße von Pflanzen aufgenommen werden kann. Eine Wirkung über den Boden ist also so gut wie nicht vorhanden, außer es liegen Wurzeln frei (siehe oben). Darum kann auch eine Aussaat oder Neupflanzung bald nach Ausbringen des Herbizids erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November

zweikeimblättrige Unkräuter

Beschreibung

Unter vielen Hecken und Sträuchern, wo es länger feucht bleibt fühlen sich manche Unkrautarten besonders wohl. Viele Unkrautarten kommen auch mit z.B. feuchtem Kies, Rindenmulchauflagen oder sandigen Bedingungen zurande und benötigen nicht viel Nährstoffe. Auch bei Wassermangel sind die Unkräuter in der Regel viel schneller wieder da als z.B. Gräser – sofern sie von der Dürre überhaupt beeinträchtigt werden. Windverfrachtete Unkrautsamen bleiben oft in Hecken und Sträuchern hängen und fallen irgendwann zu Boden, wo sie auskeimen. Generell unterscheidet man bei zweikeimblättrigen Unkräutern zwischen ein- und mehrjährigen Unkrautpflanzen. Schwierigkeiten machen vor allem solche Unkräuter, die kriechend oder rosettenartig dicht auf dem Boden aufliegen und sich durch Wurzel- oder Sprossausläufer stark verbreiten (z. B. Kleearten, Gundelrebe, Hahnenfuß, Löwenzahn, Wegerich u.a.).

 

Häufigste Unkräuter: Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegeriche, Kleearten, Ehrenpreis, Franzosenkraut, Knöteriche, Winden, Disteln u.v.a.

Vorsorge

Unter Hecken und Sträuchern ist es bei Pflanzenschutzmaßnahmen enorm wichtig, darauf zu achten, dass in erster Linie nur die Grünteile der Unkräuter benetzt werden und so wenig Spritzbrühe wie möglich auf das Erdreich trifft. Auch wenn bodenunwirksame Präparate zum Einsatz kommen, gibt es bei Bäumen und Sträuchern viele Vertreter von Flachwurzlern, wo ein Wurzelstrang auch mal an der Erdoberfläche hervortritt. Dieser darf dann keinesfalls behandelt werden. Daher ist hier der Gebrauch eines Spritzschirmes empfohlen bzw. bei manchen Mitteln sogar vorgeschrieben (Gebrauchsanweisung beachten!)

Im Zierpflanzenbau werden in der Regel glyphosathältige Präparate zur Anwendung gebracht. Glyphosat ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung, das über grüne Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt somit nicht selektiv gegen einkeim- (Gräser) und zweikeimblättrige Unkräuter. Innerhalb der Pflanze wird Glyphosat systemisch verteilt. Glyphosat ist relativ immobil, wodurch auf den Boden gelangende Spritzbrühe dort gebunden wird und daher nur in sehr geringem Maße von Pflanzen aufgenommen werden kann. Eine Wirkung über den Boden ist also so gut wie nicht vorhanden, außer es liegen Wurzeln frei (siehe oben). Darum kann auch eine Aussaat oder Neupflanzung bald nach Ausbringen des Herbizids erfolgen.

Zeitraum

März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November