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Tanne

Tanne

Die Tanne gehört zu den Nadelhözern und man unterscheidet unter anderem zwischen Edeltanne, Silbertanne oder Weißtanne. Die Tanne stellt im Gegensatz zur Fichte recht hohe Ansprüche an Feuchtigkeit, Tiefgründigkeit des Bodens und Wärme. Sie hat eine hohe Schattentoleranz ist jedoch spätfrostempfindlich. Tannen können um die 60 m hoch und 400 Jahre alt werden.

Tannentrieblaus

Beschreibung

Dieser Schädling ist besonders für Normannstannen gefährlich. Junge Nadeln biegen sich nach unten und vergilben. An den Trieben kann man meist die kleinen schwarzen Läuse erkennen, die im Sommer in einem weiß-wattigen Überzug versteckt sind. Die Läuse überwintern auf den Nadeln und können je nach Witterung mehrere Generationen pro Jahr erzeugen. Die Verkrüppelung der Nadeln rührt von ihrer Saugtätigkeit.

Vorsorge

Ist der Baum bereits erkrankt sollte man im November oder Dezember mit einer Austriebsspritzung dagegen vorgehen.

Zeitraum

ganzjährig

Weißtannentrieblaus

Beschreibung

Dieser Schädling ist etwas größer als die Tannentrieblaus und hat einen weißlichen Überzug. Durch die Saugtätigkeit bewirkt ein Befall bei den Pflanzen, dass sich die Nadeln nach oben biegen, und zusätzlich durch den Befall von Schwärzepilzen eine dunklere Färbung annehmen. Die Lauf überwintert in Ei-Form in den Trieben in Knospennähe.

Vorsorge

Stellt man von Anfang des Austriebes bis Mai einen Befall durch Läuse fest, muss eine direkte Behandlung mit zugelassenen nützlingsschonenden Insektiziden durchgeführt werden.

Zeitraum

Sommermonate

Grauschimmel

Beschreibung

Neben der Tanne tritt diese Krankheit auch auf anderen Nadelgehölzen wie Lärche, Fichte, Douglasie und auch auf Laubgehölzen auf. Meistens erkennt man einen Befall daran, dass kurze Zeit nach einer feuchten Wetterperiode die Nadeln schlaff erscheinen und beginnen braun zu werden. Sie können in manchen Fällen auch mit einem grauen schimmligen Belag überzogen sein. Da der Pilz fast überall vorkommt ist es für ihn leicht frische Nadeln zu infizieren. Von bereits abgestorbenen Stücken breitet er sich mit seinen Sporen weiter aus.

Vorsorge

Bemerkt man die oben beschriebenen krankhaften Veränderungen sollte man betroffene Partien entfernen. Da man die Krankheit so meistens jedoch nie ganz eindämmen kann, sollte man vorbeugend mit Fungizid behandeln, wenn kühle und feuchte Witterung ins Haus steht.

Als pflanzenstärkende Maßnahme sind Blattbehandlungen mit Naturid EM Mikro Basis und Naturid EM Blatt plus oder Naturid Schachtelhalm-Extrakt AF zu empfehlen.

Zeitraum

Sommermonate

Lösung

geeignete Botrytismittel oder pflanzenstärkende Präparate

Tannennadelrost

Beschreibung

Diese durch zwei verschiedene Pilze verursachte Krankheit bedingt meist schon im Frühsommer an den Nadelunterseiten die Entwicklung von weißen Säulenförmigen Fruchtkörpern. Später werden die betroffenen Nadeln immer schwächer, verformen sich und werden gelblich. Als Zwischenwirten verwenden die Pilze Weidenröschen und Preiselbeeren. Die dort entstehenden Sporen infizieren dann erst die Tanne selbst.

Vorsorge

Da diese Pilze immer noch einen zweiten Wirten neben der Tanne brauchen, ist die effektivste Vorbeugung die Entfernung von Weideröschen und Preiselbeeren. Dies unterbricht den Lebenszyklus des Pilzes. Eine Behandlung mit einem zugelassenen Fungizid ist zwar möglich, doch meist überflüssig.

Zeitraum

Frühsommer